Am
kommenden Samstag (20 Uhr Uhlandhalle) gastiert der Tabellendritte TuS
Jena in Tübingen. Hierbei gibt es ein freudiges Wiedersehen mit den
vor dieser Saison nach Thüringen abgewanderten Publikumslieblingen
Mario Probst und Jochen Losch. Auch für „Super-Mario“
ist der Auftritt vor Tübinger Publikum etwas ganz besonderes: „Man
versucht sich zwar einzureden, es sei ein Spiel wie jedes andere, das
funktioniert aber nicht.“
Ein Blick
auf die aktuelle Tabelle verdeutlicht die Brisanz des Spieles. Beide Teams
sind momentan punktgleich und können den Aufstieg aus eigener Kraft
nicht mehr schaffen. Während Tübingen auf zwei Karlsruher Ausrutscher
hoffen muss, ist Jena auf zwei Ulmer Stolperer angewiesen. Und eines ist
klar: das Team, das am Samstag verliert, wird aus allen Aufstiegsträumen
gerissen. Trotz des Tübinger Heimvorteils und der Siegesserie von
13 Spielen, ist sich Mario Probst sicher, dass Jena in Tübingen bestehen
kann: „Wenn wir das Spiel lang genug offen halten können, haben
wir gute Chancen." Bei aller Sympathie hoffen wir in Tübingen
natürlich auf einen Sieg der Schwaben.
Und gegen
wen spielt die Konkurrenz? Der Tabellen-Zweite ratiopharm Ulm muss beim
Tabellen-Vorletzten Avitos Lich antreten. Die Ulmer sollten mit den Hessen
wohl keine Probleme haben. Der Tabellenführer aus Karlsruhe hat es
da schon schwerer. Die Badener müssen in Bayreuth antreten. Zwar
läuft es in Bayreuth nach einem furiosen Saisonstart nicht mehr,
dennoch sind die Franken nie zu unterschätzen. Vielleicht geben sie
uns ja etwas Schützenhilfe. Lich und Bayreuth werden auf jeden Fall
die Daumen gedrückt, aber zuerst müssen wir unser Heimspiel
gewinnen!
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