Es
könnte kaum spannender sein. Vier Spieltage vor dem Ende der Saison
liegen mit Karlsruhe, Ulm und Tübingen gleich drei Teams verlustpunktgleich
an der Tabellenspitze. Dabei sah es nach der Hinspielniederlage gegen
Ulm so aus, als ob der SV 03 Tübingen beim Kampf um den Aufstieg
keine Rolle mehr spielen würde: "Viele hatten die Saison nach
dem Ulm-Hinspiel schon abgehagt", meint auch SV-Coach Sauer. Doch
dann kam die Siegesserie von nunmehr 15 Spielen - während die anderen
Spitzenteams Federn ließen. "Ulm ist vor allem in den letzten
beiden Spielen nicht so überzeugend gewesen", zeigt sich Uwe
Sauer vor dem Spitzenspiel zuversichtlich. Schon allein aufgrund der Siegesserie
kann das beste Team der Rückrunde selbstbewusst nach Ulm reisen.
Mit von der Partie werden auch rund 200 Fans aus Tübingen sein. Eines
ist klar: Für eines der beiden Teams ist der Traum vom Aufstieg pünktlich
zu Ostern ausgeträumt, hoffentlich nicht für die Tübinger.
Auch in Ulm
ist man zuversichtlich, dass man das Spiel am Samstag gewinnen wird, schließlich
hat Ulm noch nie ein Punktspiel gegen den SV 03 verloren.
Eine der
Serien reisst am Samstag auf jeden Fall: Entweder die Siegesserie der
Tübinger in dieser Saison, oder der "Fluch", kein Punktspiel
gegen Ulm gewinnen zu können. Am Samstag gegen 21.00 Uhr wissen wir
mehr.
Und was macht
die Konkurrenz? Man wartet weiter auf die nächste Niederlage der
BG Karlsruhe, die Voraussetzung dafür ist, dass man überhaupt
noch eine Chance auf die "Pole Position" hat. Die Badener empfangen
am Samstag das Team aus Nürnberg. War da nicht etwas? Richtig: Gegen
die Franken verlor die BG schon das Hinspiel. Ob die Nerven halten werden? |