Ein Spieltag der Superlative: Der Tabellenerste Tübingen (juhu!) muss beim Tabellenvierten Nürnberg ran, der Tabellendritte empfängt den Zweiten - beinahe schon Playoff-Charakter in der 2. Bundesliga Süd...
Eine gewaltige Klatsche gab es für die Falken am vergangenen Samstag in Ulm. Mit 70:96 ging man in der Donau eiskalt baden und hat seither eine "
gehörige Portion Wut im Bauch" (Homepage rce Nürnberg) Deshalb möchte man gegen Tübingen mit 150% in das Spiel gehen. Von einem Knacks, der die Niederlage in Ulm den Franken gegeben haben könnte, möchte rce-Coach Stephan Harlader nichts wissen: "Wir haben Nehmerqualitäten". Aus Tübinger Sicht wäre es schön, wenn die Franken am Samstag einer weiteren Niederlage gegenüber auch so aufgeschlossen wären. Wenn sie schon so viel einstekcen können, dann darf es am Samstag doch noch ein bisschen sein. Allerdings zeigt sich Nürnberg äußerst Selbstbewusst! Einige Kostproben? "Wir werden gegen Tübingen ein tolles Spiel zeigen" oder auch Tübingen liegt uns aufgrund der Matchups besser als Ulm", so Harlander. Naja, wer viel einstecken kann, hat auch das Recht, im Vorfeld viel auszuteilen...
Karim Aw spielt immer noch Basketball. Einst stritt er sich mit Gerald Dieltl um die Rebounds. Während "Gerry" sich zur Ruhe gesetzt hat, kämpft Aw immer noch unter den Körben. Und dies tut er noch genauso erfolgreich wie eh und jeh. Seine Werte in dieser Saison lassen wieder nicht erahnen, dass der 204m große Center inzwischen 39 Jahre alt ist: 12 Punkte und 13 (!) Rebounds pro Spiel - alle Achtung! Mit ihm werden "Häuptling Manitu", Robert, Jüüüüüüüüüüü und Sean einiges zu tun haben.
Immer gefährlich ist auch der rumänische Guard Marcel Tenter, der mittlerweile auch schon 34 Jahre alt ist. 15 Punkte und 6 Assists pro Spiel gehen auf das Konto des 184 m großen Spielers, der im vergangenen Jahr in der Uhlandhalle groß aufspielte.
Neuer Topscorer der Nürnberger ist Neuzugang Julius Jenkins, der vom Georgia Southern College nach Nürnberg kam und 18,5 Punkte pro Spiel erzielen kann. |