Das
Jahresende hätte für die Zuschauer in der heimischen Uhlandhalle
kaum attraktiver werden können. Die beiden Topteams der Liga spielen
um die Tabellenspitze. Wahrscheinlich wird am Samstag auch entschieden,
welches Team über die Weihnachtstage den "Platz an der Sonne"
inne haben wird. Die Uhlandhalle wird zum letzen Spiel des Jahres wieder
aus allen Nähten platzen. Schon eine Woche vor dem Spiel waren sämtliche
Sitzplatzkarten ausverkauft. Lediglich an der Abendkasse wird noch ein
Restbestand unter das basketballverrückte Volk gebracht. Am Samstag
bekommen wir ein Hauch Erstliga-Feeling, dafür wird das Tübinger
Publikum schon sorgen.
Spätestens
nach der 93:63-Klatsche, die der USC den Ulmer Basketballer aufdrückte,
muss mit dem USC ernsthaft gerechnet werden. "Das ist schon beachtenswert",
würdigt auch SV-Coach Georg Kämpf die Leistung des USC. Heidelberg
hat den Stamm der letztjährigen Mannschaft gehalten und mit dem neuen
Amerikaner auf der Aufbauposition, Kevin Burleson, einen echten Glücksgriff
getan. Die Mannschaft, die vor Saisonbeginn allenfalls zum Verfolgerkreis
gezählt wurde, spielte sich von Sieg zu Sieg. Natürlich hat
auch der vermeintlich leichte Saisonstart den Heidelbergern zusätzlich
geholfen. So dachten einige nach der überraschenden Heidelberger
Niederlage in Nördlingen, dass dies zu erwarten war. Doch wie der
SV in Freiburg, leistete sich auch der USC einen kleinen Ausrutscher -
der Sieg gegen Ulm spricht hingegen Bände. Vorsicht ist also auf
jeden Fall geboten.
Die
große Heidelberger Stärke liegt in der Ausgeglichenheit des
Kaders. Natürlich hat man in Burleson einen Teamleader. Doch der
Amerikaner versteht es, auch seien Nebenleute gut aussehen zu lassen.
Eine Fähigkeit, die nicht viele Aufbauspieler besitzen. So hat der
USC einige Spieler, die zweistellig punkten können (Burleson, Leber,
Maßmann, Dordal oder auch Fahrad).
Unter
den Körben müsste der große Vorteil der Schwaben liegen.
Gerade beim Rebound sollten, "Manitu", "Rob", "Jüüüü"
und Sean Vorteile gegenüber Maßmann, Leber und Co. haben. Aber
das wird sich erst am Samstag zeigen - die Vorfreude ist riesig.
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Auch
für Brian Jones ist das Spiel am Samstag ein ganz besonderes. BJ
muss sich nämlich gegen Kevin Burleson behaupten, dem Mann, mit dem
der große Erfolg nach Heidelberg kam. Die beiden Playmaker sind
zur Zeit die wohl stärksten Amerikaner der Liga. Auf unserer Homepage
findet ihr einen ausführlichen Vergleich der beiden Spieler. (hier)
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Seit
einigen Wochen gibt es wieder eine neue Kategorie auf unserer Homepage:
03 vs. NBA
Bislang war Radi Tomasevic der einzige SV-Spieler, der beim Match gegen einen NBA-Allstar bestehen konnte. Am Samstag ist auch Tom Klemm dieses Kunststück gelungen. Nach dem 11:9 über Tracy McGrady rangiert Tom auf dem 2. Platz der SV-internen Tabelle. Die vier besten spielen schließlich gegeneinander. Die beiden die übrig bleiben, dürfen sich dann vom Online-Team eine kleine Lektion erteilen lassen... |
Der
Livescore-Service
der 2. Bundesliga funktioniert inzwischen immer besser. Fast alle Teams
bekommen es jetzt auf die Reihe, die Ergebnisse direkt aus der Halle zu
versenden. Beim Livescore erfahrt ihr Viertel-, Halbzeit- und Endergebnisse
aus allen Sporthallen der 2. Bundesliga Süd. Für besonders Ungeduldige
gibt es einen weiteren tollen Servce. Unter wap.schoenen-dunk.de
könnt' ihr die Live-Ergebnisse in Echtzeit (!) mit dem Handy abrufen.
Alles was ihr braucht ist ein wapfähiges Handy. So einen Service
gibt es nichtmal bei der BBL... |